Wissenswertes

Pfeilgiftfrösche, wie wir sie züchten, zählen zu den bekanntesten und schönsten Fröschen überhaupt. Die nur wenige Zentimeter großen bunten Frösche aus Süd- und Mittelamerika gehören zu der Gruppe der Amphibien. Der Lebensraum umfasst die Laub- und Streuschicht am Boden, sowie Sträucher und Bäume bis in eine Höhe von 4 m und darüber. Selbst hier befinden sich noch Pflanzen, wie zB. Bromelienarten mit permanenten Wasseransammlungen, die wiederum für die Frösche als Laichplätze dienen. Sie sind im Gegensatz zu unseren heimischen tagaktiv.
Fast jeden Morgen "verspeisen" die Frösche ihre eigene Haut. Mit etwas Glück ist dieses Phänomen zu beobachten und zu fotografieren.

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Giftigkeit

In freier Natur werden von den über 200 Arten an Pfeilgiftfröschen nur drei Arten
(Phyllobates terribilis, P. bicolor, P. auratenea) von den UreinwohnerInnen Südamerikas zur Giftgewinnung für ihre Blasrohrpfeile verwendet.

In Gefangenschaft verlieren die Tiere jedoch ihre Giftigkeit, da sie diese aus den vorhandenen Futtertieren in freier Wildbahn produzieren.

Bei fast allen von Züchtern angebotenen Tieren handelt es sich bereits wieder um Nachzuchten von Nachzuchten, die daher völlig ungiftig sind. Erhöhte Vorsicht ist daher beim Umgang mit Wildfängen geboten.
Generell sind sowieso Nachzuchten zu empfehlen, da sich Wildfänge oft in einem schlechten Zustand (lange Transportwege, -zeiten, großer Stress, hohe Sterblichkeitsrate) befinden und sich dies auch auf die Lebensdauer auswirken kann.

Geschlechter

Eine Geschlechtsunterscheidung bei Jungtieren ist praktisch unmöglich. Erst Klicke für größere Ansichtbei semiadulter Größe kann man auf Grund der unterschiedlichen Größe der Haftscheiben an den Vorderbeinen über das Geschlecht spekulieren - Männchen haben größere Haftscheiben und eine schlankere, kleinere Körperform.
Im adulten Stadium rufen die Männchen und man kann ihren Kehlsack auch deutlich erkennen. Weibchen sind bei fast allen Arten um bis zu einen Zentimeter größer.



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